Aktuelle Ferkelnotierung

Ferkel

Aktuelle Marktlage



Am Ferkelmarkt übersteigen die Mengen vielerorts die Nachfrage der Mäster, so dass nicht immer alle Partien am Markt platziert werden konnten. Dennoch werden angesichts des stabilen Schlachtschweinepreises deutschlandweit unveränderte Ferkelpreise erwartet. Europaweit entwickeln sich die Preise mehrheitlich ebenfalls unverändert.. 



Am Schlachtschweinemarkt bleibt die Lebendvermarktung vor allem im Nordwesten und Osten schwierig, während im Süden der Markt relativ ausgeglichen ist. Insgesamt belasten die hohen Lagerbestände, die durch ASP- und Corona-bedingt weggefallene Absatzkanäle extrem angestiegen sind, sowie das Überangebot am europäischen Binnenmarkt den Schlachtschweinemarkt weiterhin stark. Zudem führen in einigen Schlachtbetrieben Personalengpässe zu eingeschränkten Schlachtkapazitäten.



Der Vereinigungspreis für Schlachtschweine für den Zeitraum vom 16.09. bis 22.09.2021 beträgt 1,25 € ( ±0,00 €) pro Indexpunkt bzw. kg SG.

Region Hohenlohe
und Oberschwaben 

Erzielte Ø-Preise der Vorwoche
13.09. - 17.09.2021

Notierung

vom 20.09.2021

Spanne Ø Veränderung
Preis 200er Gruppe 19 € - 27 € 22,10 € unverändert
Ferkel im Handelsabsatz 26.876 Stück

Die Preise beziehen sich auf ein Ferkel mit 25 kg in einer Gruppe mit ca. 200 Tieren, einheitlicher Genetik, einheitlichem Gewicht, mit QS-Status, ab Hof, nicht kastriert, ohne Impfungen und ohne Mehrwertsteuer.

Ferkelpartien im ausgeglichenen biologischen Geschlechtsverhältnis erhalten beim Verkauf einen Zuschlag von 2 €/Ferkel, wenn die männlichen Ferkel nach den Vorgaben des deutschen Tierschutzgesetzes kastriert wurden. 

Der Zuschlag für Mehrgewicht beträgt je nach Vermarktungsunternehmen ca. 1 €/kg. Die angegebene Preisspanne bezieht sich auf die Minimum- und Maximumpreise der einzelnen Vermarkter.

Nächste Notierung: 27.09.2021

Ferkelpreis aktuell
Ferkelpreis 3 Jahre
Ferkelpreis 10 Jahre
Ferkel 2019

Marktlage (31.08.2021)

Am Ferkelmarkt war das erste Quartal von einer lebhaften Nachfrage und einem nicht ausreichenden Angebot geprägt. Ursachen waren zum einen das stark zurückgehende innerdeutsche Angebot und zum anderen rückläufige Importe niederländischer und dänischer Ferkel. War die Stimmung der Mäster bis Mitte Februar noch zurückhaltend, so hat sich mit dem Anstieg der Schweinepreise im März auch die Nachfrage nach Ferkeln sprunghaft erhöht. Anfang Mai hat die Euphorie mit der Schwäche der Schweinepreise deutlich nachgelassen. Aufgrund des fehlenden Grillwetters und dem Corana-bedingten Ausfall von Großveranstaltungen kam die Fleischnachfrage im Sommer nicht richtig in Schwung.  Hinzu kommt, dass durch den gesunkenen Importbedarf Chinas der europäische Markt vor allem mit Schweinefleisch aus Spanien und Dänemark geflutet wird, was zu einem harten Preiswettbewerb am Binnenmarkt führt. Zudem leidet Deutschland immer noch unter der Exportsperre, die China gegen Deutschland aufgrund der Afrikanischen Schweinepest verhängt hat. Angesichts der schlechten Schlachtschweinepreise und der hohen Futterkosten bleiben derzeit viele Mastställe leer. Um die Ferkelvermarktung am Laufen zu halten, waren daher massive Preisabschläge notwendig. 

 

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