Aktuelle Ferkelnotierung

Ferkel

Aktuelle Marktlage

Am Ferkelmarkt sind Angebot und Nachfrage ausgeglichen, die Euphorie hat überwiegend nachgelassen, regional bleiben Ferkel noch gesucht. Vor dem Hintergrund der unveränderten Schweinepreise bleiben die Ferkelnotierungen nahezu europaweit stehen.

Am Schlachtschweinemarkt bauen sich die feiertagsbedingten Überhänge langsam ab. Corona-bedingt kommt es deutschlandweit immer wieder zu Einschränkungen in den Schlachtunternehmen. Der Fleischabsatz wird durch das unwirtliche Wetter behindert.

Der Vereinigungspreis für Schlachtschweine für den Zeitraum vom 08.04. bis 14.04.2021 beträgt 1,50 € (±0,00 €) pro Indexpunkt bzw. kg SG.

Region Hohenlohe
und Oberschwaben 

Erzielte Ø-Preise der Vorwoche
05.04. - 09.04.2021

Notierung

vom 12.04.2021

Spanne Ø
Preis 200er Gruppe 53 € - 58 € 54,70 € unverändert
Ferkel im Handelsabsatz 24.268 Stück

Die Preise beziehen sich auf ein Ferkel mit 25 kg in einer Gruppe mit ca. 200 Tieren, einheitlicher Genetik, einheitlichem Gewicht, mit QS-Status, ab Hof, nicht kastriert, ohne Impfungen und ohne Mehrwertsteuer.

Ferkelpartien im ausgeglichenen biologischen Geschlechtsverhältnis erhalten beim Verkauf einen Zuschlag von 2 €/Ferkel, wenn die männlichen Ferkel nach den Vorgaben des deutschen Tierschutzgesetzes kastriert wurden. 

Der Zuschlag für Mehrgewicht beträgt je nach Vermarktungsunternehmen ca. 1 €/kg. Die angegebene Preisspanne bezieht sich auf die Minimum- und Maximumpreise der einzelnen Vermarkter.

Nächste Notierung: 01.02.2021

Ferkelpreis aktuell
Ferkelpreis 3 Jahre
Ferkelpreis 10 Jahre
Ferkel 2019

Marktlage (31.03.2021)

Auch der Ferkelmarkt war von November bis Januar massiv unter Druck, da Mastplätze nicht frei wurden und die Gewichte der Ferkel bis über 40 kg gingen. Am Ferkelmarkt hat sich die Marktsituation allerdings bereits zu Jahresbeginn gedreht. Ursachen sind zum einen das stark zurückgehende innerdeutsche Angebot und zum anderen rückläufige Importe niederländischer und dänischer Ferkel. Beide Länder profitieren von entsprechender Nachfrage nach Ferkeln aus Spanien und Polen.Bei Ferkeln kumulieren das saisonal rückläufige Angebot, die seit Herbst zurückgegangene Besamungen und höheren Sauenschlachtungen als auch die geringeren Ferkelimporte aus Dänemark und den Niederlanden zu einem deutlich verringerten Angebot. Das kalte Wetter der letzten Wochen, aber auch die Erkenntnis, dass die Zeit billigster Ferkel vorbei ist, hat die Nachfrage in den letzten Wochen dagegen unterstützt. Getrieben wird die Entwicklung auch von den deutlich stärkeren Preissteigerungen in Südeuropa (Spanien, Italien) und in Dänemark. Getrieben vom europäischen Umfeld haben Ferkel von ihrem Tiefststand von 23,10 € im Dezember bis in KW 12 wieder um fast 32 € auf 54,70 €/Ferkel zugelegt. War die Stimmung der Mäster bis Mitte Februar noch zurückhaltend, so hat sich mit dem rasanten Anstieg der Schweinepreise im März auch die Nachfrage nach Ferkeln sprunghaft erhöht. Gerade bei nicht direkt zugeordneten Ferkeln gab es z.T. mehrwöchige Lieferfristen.



Stellungnahme zu den möglichen Auswirkungen des Verbots der betäubungslosen Ferkelkastration ab 2019

Nach den Vorgaben des Tierschutzgesetzes ist ab dem 1. Januar 2019 die betäubungslose Ferkelkastration in Deutschland verboten. Im Rahmen einer Folgenabschätzung untersuchten im Auftrag des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden- Württemberg die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft, die Landesanstalt für Schweinezucht in Boxberg sowie die Landesanstalt für Entwicklung der Landwirtschaft und der ländlichen Räume in Schwäbisch Gmünd die Auswirkungen des Verbots der betäubungslosen Ferkelkastration auf die Wettbewerbsfähigkeit der Schweinefleischerzeugung in Süddeutschland einschließlich der Vermarktung und auf die Strukturen in der Ferkelerzeugung.

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