Aktuelle Ferkelnotierung

Ferkel

Aktuelle Marktlage



Am Ferkelmarkt lassen sich Ferkel trotz mäßigem Angebot derzeit nur mit Mühe vermarkten. Die Einstallbereitschaft der Mäster bleibt saisonal und aufgrund der Schwierigkeiten am Schlachtschweinemarkt weiterhin gebremst. Angesichts der stehengebliebenen Notierung bei den Schlachtschweinen geht man in der laufenden Woche überwiegend von unveränderten Preisen aus.



Am Schlachtschweinemarkt hat das anhaltend knappe Angebot an schlachtreifen Schweinen zu einer Stabilisierung des VEZG-Preises auf dem zuvor herabgesenkten Nivea von 1,42 €/kg SG geführt. Beim Export von Teilstücken ins EU-Ausland herrscht jedoch immer noch ein enormer Preisdruck. Preisliche Verwerfungen durch die ASP-Fälle in Hausschweinebeständen in Brandenburg blieben bis jetzt aus, da für den Export nach Europa sowie die asiatischen Länder Vietnam und Philippinen das Regionalisierungsprinzip greift.



Der Vereinigungspreis für Schlachtschweine für den Zeitraum vom 22.07. bis 28.07.2021 beträgt 1,42 € (± 0,00 €) pro Indexpunkt bzw. kg SG.

Region Hohenlohe
und Oberschwaben 

Erzielte Ø-Preise der Vorwoche
19.07. - 23.07.2021

Notierung

vom 26.07.2021

Spanne Ø
Preis 200er Gruppe 36 € - 39 € 38,10 € unverändert
Ferkel im Handelsabsatz 23.445 Stück

Die Preise beziehen sich auf ein Ferkel mit 25 kg in einer Gruppe mit ca. 200 Tieren, einheitlicher Genetik, einheitlichem Gewicht, mit QS-Status, ab Hof, nicht kastriert, ohne Impfungen und ohne Mehrwertsteuer.

Ferkelpartien im ausgeglichenen biologischen Geschlechtsverhältnis erhalten beim Verkauf einen Zuschlag von 2 €/Ferkel, wenn die männlichen Ferkel nach den Vorgaben des deutschen Tierschutzgesetzes kastriert wurden. 

Der Zuschlag für Mehrgewicht beträgt je nach Vermarktungsunternehmen ca. 1 €/kg. Die angegebene Preisspanne bezieht sich auf die Minimum- und Maximumpreise der einzelnen Vermarkter.

Nächste Notierung: 02.08.2021

Ferkelpreis aktuell
Ferkelpreis 3 Jahre
Ferkelpreis 10 Jahre
Ferkel 2019

Marktlage (30.07.2021)

Am Ferkelmarkt war das erste Quartal von einer lebhaften Nachfrage und einem nicht ausreichenden Angebot geprägt. Ursachen waren zum einen das stark zurückgehende innerdeutsche Angebot und zum anderen rückläufige Importe niederländischer und dänischer Ferkel. War die Stimmung der Mäster bis Mitte Februar noch zurückhaltend, so hat sich mit dem Anstieg der Schweinepreise im März auch die Nachfrage nach Ferkeln sprunghaft erhöht. Anfang Mai hat die Euphorie mit der Schwäche der Schweinepreise deutlich nachgelassen. Hinzu kamen die saisonal bedingte schwächere Nachfrage und die Verunsicherung der Mäster im Zuge der jüngsten ASP-Fälle. Angesichts der geringen Einstallbereitschaft der Mäster fiel die Aktuelle Ferkelnotierung von 54,70 € in der ersten Juniwoche bis auf 38,10 €/25-kg-Ferkel Ende Juli. Sinkende Futterkosten im Zuge der neuen Ernte könnten u.U. dafür sorgen, dass die Zahlungsbereitschaft der Mäster für Ferkel wieder etwas höher ausfällt. Der Preis für Bioferkel lag im Juni bei 145,36 €/28 kg-Ferkel.

 

Informationen  zum Datenschutz und zum Einsatz von Cookies auf dieser  Seite finden Sie in unserer Datenschutzerklärung