Ferkel

Aktuelle Ferkelnotierung

Aktuelle Ferkelnotierung

Der Ferkelmarkt folgt dem weiteren Preisverfall bei Schlachtschweinen. Bei weiter großem Angebot sind die frei werdenden Stallplätze nach wie vor der begrenzende Faktor. Freie Partien sind derzeit fast nicht mehr zu vermarkten. Entsprechend ist ein weiterer deutlicher Abschlag unumgänglich.

Am Schlachtschweinemarkt hat der Druck in den letzten Wochen weiter zugenommen. Neben dem Rückstau bei schlachtreifen Tieren macht zumehend auch der Fleischmarkt Probleme. Neben dem fehlenden Absatz in Gastronomie und Kantinen drückt die Sperre Deutschlands und Dänemarks nach Asien die Preise und führt europaweit zu einem Verdrängungswettbewerb. In Süddeutschland kommt die Corona-bedingte Schließung von Vilshofen mit zuletzt 17.000 Schweinen pro Woche noch hinzu.

Der Vereinigungspreis für Schlachtschweine für den Zeitraum vom 19.11. bis 25.11.2020 beträgt 1,19 (-0,08) €/Indexpunkt bzw. kg SG.

Region Hohenlohe und Oberschwaben 

erzielte Ø-Preise

der Vorwoche

16.11.2020 - 20.11.2020

Notierung

vom

23.11.2020

Spanne Ø ...
Preis 200er Gruppe* 24 € - 31 € 28,20 € - 5 €
Ferkel im Handelsabsatz 21.663

*seit 01.06.2015: Notierungsbasis 200er Gruppe 
Ferkelpreis aktuell
Ferkelpreis 3 Jahre
Ferkelpreis 10 Jahre
Ferkel 2019

Marktlage (30.09.2020)

Auch der Ferkelmarkt ist seit Jahresanfang geprägt vom Geschehen am Schlachtschweinemarkt. In den drei großen Schritten, die in der Summe einen Preisabschlag von über 50 € pro 25 kg-Ferkel bedeuteten, sind die Ferkelpreise bis in KW 39 auf 29,3 €/Ferkel in der 200er-Gruppe zusammengebrochen. Die Vermarktung gestaltet sich seit Wochen zunehmend schwierig, da Mastplätze verzögert frei werden und viele Mäster auf Grund der schlechten Preise und der herbstlichen Ernte- und Bestellarbeiten nur zögernd einstallen. Nicht in direkter Zuordnung befindlichen Partien lassen sich seit Wochen nur schwer oder mit Abschlägen vermarkten. Die Ferkelerzeuger sind damit deutlich überproportional betroffen.
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Stellungnahme zu den möglichen Auswirkungen des Verbots der betäubungslosen Ferkelkastration ab 2019

Nach den Vorgaben des Tierschutzgesetzes ist ab dem 1. Januar 2019 die betäubungslose Ferkelkastration in Deutschland verboten. Im Rahmen einer Folgenabschätzung untersuchten im Auftrag des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden- Württemberg die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft, die Landesanstalt für Schweinezucht in Boxberg sowie die Landesanstalt für Entwicklung der Landwirtschaft und der ländlichen Räume in Schwäbisch Gmünd die Auswirkungen des Verbots der betäubungslosen Ferkelkastration auf die Wettbewerbsfähigkeit der Schweinefleischerzeugung in Süddeutschland einschließlich der Vermarktung und auf die Strukturen in der Ferkelerzeugung.

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