Aktuelle Ferkelnotierung

Ferkel

Aktuelle Marktlage

Am Ferkelmarkt zeigen sich Angebot und Nachfrage weiter ausgeglichen. Angesichts der fehlenden Impulse vom Schlachtschweinemarkt gestaltet sich die Vermarktung mit der Zeit etwas schwieriger. Am europäischen Ferkelmarkt bleiben die Preise ebenfalls überwiegend stehen, lediglich Dänemark passt sein hohes Preisnivaeu leicht nach unten an.

Am Schlachtschweinemarkt halten die drei großen Schlachtunternehmen den Markt mit Hauspreisen weiter unter Druck. Als Begründung wird angeführt, dass in Fleischverkauf trotz abnehmendem Lebendangebot keine höheren Preise durchsetzbar seien. Dabei wird auf Rückstände im deutschen Grillgeschäft und den Rückgang der spanischen und dänischen Erlöse im Chinageschäft verwiesen, was dazu führt, dass mehr Schweinefleisch in den Binnenmarkt fließt.

Der Vereinigungspreis für Schlachtschweine für den Zeitraum vom 10.06. bis 16.06.2021 beträgt 1,57 € (±0,00 €) pro Indexpunkt bzw. kg SG.

Region Hohenlohe
und Oberschwaben 

Erzielte Ø-Preise der Vorwoche
07.06. - 11.06.2021

Notierung

vom 14.06.2021

Spanne Ø
Preis 200er Gruppe 53 € - 62 € 54,10 € unverändert
Ferkel im Handelsabsatz 23.285 Stück

Die Preise beziehen sich auf ein Ferkel mit 25 kg in einer Gruppe mit ca. 200 Tieren, einheitlicher Genetik, einheitlichem Gewicht, mit QS-Status, ab Hof, nicht kastriert, ohne Impfungen und ohne Mehrwertsteuer.

Ferkelpartien im ausgeglichenen biologischen Geschlechtsverhältnis erhalten beim Verkauf einen Zuschlag von 2 €/Ferkel, wenn die männlichen Ferkel nach den Vorgaben des deutschen Tierschutzgesetzes kastriert wurden. 

Der Zuschlag für Mehrgewicht beträgt je nach Vermarktungsunternehmen ca. 1 €/kg. Die angegebene Preisspanne bezieht sich auf die Minimum- und Maximumpreise der einzelnen Vermarkter.

Nächste Notierung: 21.06.2021

Ferkelpreis aktuell
Ferkelpreis 3 Jahre
Ferkelpreis 10 Jahre
Ferkel 2019

Marktlage (31.05.2021)

Am Ferkelmarkt waren das erste Quartal von einer lebhaften Nachfrage und einem nicht ausreichenden Angebot geprägt, sodass Mäster oft länger auf Ferkel warten mussten. Ursachen waren zum einen das stark zurückgehende innerdeutsche Angebot und zum anderen rückläufige Importe niederländischer und dänischer Ferkel. Beide Länder profitieren von entsprechender Nachfrage nach Ferkeln aus Spanien bzw. Polen. War die Stimmung der Mäster bis Mitte Februar noch zurückhaltend, so hat sich mit dem Anstieg der Schweinepreise im März auch die Nachfrage nach Ferkeln sprunghaft erhöht. Getrieben wurde die Entwicklung auch von den deutlich stärkeren Preissteigerungen in Südeuropa (Spanien, Italien) und Dänemark. Anfang Mai hat die Euphorie mit der Schwäche der Schweinepreise deutlich nachgelassen und auch die Ferkelpreise mussten zurückgenommen werden. Mit der Trendumkehr und dem erneuten Anstieg konnte in KW 21 die Rücknahme wieder ausgeglichen und die Notierung auf 54,80 €/Ferkel angehoben werden. Am Ferkelmarkt waren das erste Quartal von einer lebhaften Nachfrage und einem nicht ausreichenden Angebot geprägt, sodass Mäster oft länger auf Ferkel warten mussten. Ursachen waren zum einen das stark zurückgehende innerdeutsche Angebot und zum anderen rückläufige Importe niederländischer und dänischer Ferkel. Beide Länder profitieren von entsprechender Nachfrage nach Ferkeln aus Spanien bzw. Polen. War die Stimmung der Mäster bis Mitte Februar noch zurückhaltend, so hat sich mit dem Anstieg der Schweinepreise im März auch die Nachfrage nach Ferkeln sprunghaft erhöht. Getrieben wurde die Entwicklung auch von den deutlich stärkeren Preissteigerungen in Südeuropa (Spanien, Italien) und Dänemark. Anfang Mai hat die Euphorie mit der Schwäche der Schweinepreise deutlich nachgelassen und auch die Ferkelpreise mussten zurückgenommen werden. Mit der Trendumkehr und dem erneuten Anstieg konnte in KW 21 die Rücknahme wieder ausgeglichen und die Notierung auf 54,80 €/Ferkel angehoben werden.



 

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