Marktlage tierischer Bereich

Hier finden Sie unseren aktuellen Marktblick und eine Zusammenfassung der Marktlage über die letzten 2 Monate aus unserem Newsletter vom März 2026.

Erzeugerpreise für Biomilch in Baden-Württemberg

Bio-Milchmarkt – gute Nachfrage, steigende Rohstoffmenge, leicht sinkende Erzeugerpreise

Die Nachfrage privater Haushalte nach Bio-Milch und Bio-Molkereiprodukten zog auch in den ersten drei Monaten des Jahres 2026 weiter an. Trotz dieser anhaltend positiven Nachfrageentwicklung ist das aktuelle Rohstoffaufkommen teilweise zu hoch. Seit der zweiten Jahreshälfte 2025 steigt die Bio-Milchanlieferungsmenge in Deutschland kontinuierlich, so lieferten die Erzeuger in Baden-Württemberg zum Beispiel im Januar 2026 rund 8,3 % mehr Bio-Milch an milchwirtschaftliche Unternehmen im Land als im Vormonat. Auch für April wird von einem erneuten Plus bei der Bio-Milchmenge ausgegangen.
Die anhaltend hohen Milchmengen führten bisher am Bio-Markt – anders als im konventionellen Bereich –nur zu moderaten Preisabschlägen. Mögliche Gründe sind die hohe Nachfrage und die überwiegende Vermarktung über den Lebensmitteleinzelhandel auf Basis längerfristiger Kontrakte, aber auch der geringe Export von Bio-Milch in Drittländer, wodurch Preisschwankungen auf den Weltmärkten nur in geringem Umfang auf den Bio-Milchmarkt durchschlagen. Seit Dezember 2025 sinken die Erzeugerpreise für Bio-Milch, allerdings hat sich der Rückgang im Februar und März wieder verlangsamt. Die Mehrheit der Molkereien hat ihren Auszahlungspreis in diesen beiden Monaten im Vergleich zum jeweiligen Vormonat konstant gehalten, bei den Molkereien mit niedrigeren Auszahlungspreisen bewegten sich die Rückgänge laut der Agrarmarkt Informations-Gesellschaft AMI in einer Spanne von 0,5 bis 2,0 Ct/kg. Der Auszahlungspreis für Bio-Milch lag im Februar 2026 im bundesweiten Mittel nach Zahlen der BLE bei 65,39 ct/kg (4,0 % Fett und 3,4 % Eiweiß, ab Hof, ohne MwSt.) und damit 0,4 Cent unter dem von Januar. In Baden-Württemberg lag er mit 65,29 ct/kg Milch leicht darunter. Der bundesweite konventionelle Durchschnittspreis hingegen ging im Februar um 1,5 Cent auf 37,91 ct/kg Milch zurück. In Baden-Württemberg ging er mit 2,3 Cent zwar stärker zurück, lag aber mit 39,63 ct/kg Milch immer noch deutlich über dem Bundesschnitt. Der Preisabstand zwischen Bio- und konventioneller Milch betrug damit im Februar auf Bundesebene knapp 27,5 Cent.
Für die kommenden Monate wird mit einer weiterhin hohen Bio-Milchmenge sowie stabilen bis weiter leicht sinkenden Bio-Erzeugerpreisen gerechnet. Jedoch sorgt der Krieg im Nahen Osten für Verunsicherung, denn die steigenden und teils volatilen Energiekosten werden sich sowohl auf die landwirtschaftlichen Betriebe als auch auf die Molkereien auswirken und zu Mehrkosten führen.

©Gudrun Schröder, Team Ökolandbau, LEL Schwäbisch Gmünd
www.agrarmaerkte-bw.de

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