Datenanalyse Pflanzliche Märkte
Hier finden sie die Analyse der USDA-Daten vom 10.3.2026 und die Analyse der EU-Daten vom 3.3.2026
Analyse der USDA-Daten vom 10.3.2026
Nach Einschätzung des US-amerikanischen Agrarministeriums (USDA) präsentieren sich sowohl die Getreideernte im Wirtschaftsjahr 2025/26 als auch die Ölsaatenernte als Ernten der Superlative. Nie zuvor konnten auf der Welt mehr Getreide bzw. Ölsaaten eingebracht werden. Allerdings kann man den Begriff „Superlative“ auch auf der Verbrauchsseite anwenden. Nie zuvor wurden so viel Getreide bzw. Ölsaaten zur Befriedigung des Bedarfs benötigt wie im Wirtschaftsjahr 2025/26. (Werner Schmid; w.schmid-markt@gmx.de)
Analyse der EU-Daten vom 3.3.2026
In der zwölften Einschätzung der Ernte 2025/26 bestätigt die EU-Kommission erneut, dass die Getreideernte
des Sommers 2025 mit 287,4 Mio.t zu den Spitzenernten zählt. Zwar liegt sie im Rückblick der vergangenen 10 Jahre nach 2019/20
(294,5) und 2021/22 (292,8) in Bezug auf die Gesamt-Erntemenge lediglich auf Rang 3. Allerdings ist es 2025 gelungen, auf kleiner
Anbaufläche (50,1 Mio.ha) in Verbindung mit dem höchsten Durchschnittsertrag im Rückblick der vergangenen zehn Jahre (5,74
t/ha) dieses Ergebnis zu erzielen.
Im Trend zeigt sich die Entwicklung der Getreideanbaufläche in der EU-27 stetig rückläufig. In der zurückliegenden
Dekade schrumpfte die Fläche von 54,1 auf 50,1 Mio.ha, ein Minus von rund 7,4%. Die Erträge hingegen zeigen im selben Zeitraum
einen leicht positiven Trend von 5,31 auf 5,74 t/ha (+ 8,1%) bei allerdings ausgeprägten Schwankungen in Abhängigkeit der
jeweiligen Witterung des Anbaujahres. (Werner Schmid; w.schmid-markt@gmx.de)