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Datenanalyse Pflanzliche Märkte

Analyse der EU-Daten vom 27.06.2024: In ihrer vierten Einschätzung der Ernte 2024/25 hat die EU-Kommission die Getreideernte im Sommer 2024 erstmals etwas schwächer eingeschätzt als im Vormonat. Bei leicht zurückgenommener Anbaufläche von 49,68 Mio.ha (Vormonat: 50,33) und unveränderten Ertragserwartungen von 5,53 t/ha würde die Erntemenge mit 274,7 Mio.t rund 3,5 Mio.t niedriger ausfallen als im Mai (278,2) noch erwartet.
In Summe erwartet die Kommission mit 128,4 Mio.t etwas mehr Weizen als im Vormonat (127,1). Das Plus ergibt sich aus einem leichten Mehr an Anbaufläche (22,89 Mio.ha; + 50Tsd.ha zum Vormonat) und einer etwas höheren Ertragserwartung (5,61 t/ha; + 0,05 gegenüber dem Vormonat). Allerdings darf man nicht vergessen, dass die Weizenernte im Vorjahr mit 132,5 Mio.t (plus 3,2%) deutlich über der diesjährigen lag. Grund für den Rückgang ist v.a. die um rund 1 Mio.ha geringere Winterweizen-Anbaufläche, bedingt durch die ungünstigen Aussaatbedingungen des nassen Herbstes 2023. Bei Körnermais hat die EU-Kommission ihre Erwartungen hingegen deutlich zurückgenommen. Mit rund 64,8 Mio.t im Juni wurde die Hoffnung auf eine gute Maisernte gegenüber der Maischätzung (Mai: 68,6; minus 5,5%) deutlich reduziert. Hierfür war v.a. eine Rücknahme der Anbaufläche auf 8,61 Mio.ha (Vormonat 9,09), aber auch eine leichte Rücknahme der Ertragserwartungen auf 7,52 t/ha (minus 0,3%) verantwortlich. Leichte Rücknahmen der Ertragserwartungen bei Roggen, Gerste und Hafer vervollständigen das Bild. (Werner Schmid; Abt.4, LEL) Lesen Sie weiter...

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