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Datenanalyse Pflanzliche Märkte

EU Getreidebilanzen

Analyse der EU-Daten vom 27.03.2025 

In der ersten Einschätzung der Ernte 2025/26 zeichnet die EU-Kommission ein optimistisches Bild der Getreideernte des Sommers 2025. Mit 280,7 Mio.t soll die Getreideernte in diesem Jahr gut 25 Mio.t über dem schwachen Ergebnis des Vorjahres (255,2) liegen. Sowohl eine um + 2,9% auf 50,435 Mio.ha ausgeweitete Anbaufläche (Vj.: 49,014), insbesondere aber ein wieder deutlich besserer Durchschnittsertrag von 5,57 t/ha (+ 6,9%; Vj.: 5,21) sollen das Ergebnis richten. Europaweit sind die Kulturen gut aus dem Winter gekommen. Zwar könnte der April das Bild noch trüben, aber bislang sind noch keine Ausfälle erkennbar. 

Vor allem beim Weizen blicken die Schätzer hoffnungsfroh auf das neue Jahr. Mit 23,41 Mio.ha wurde rund 5,0 % bzw, 1,124 Mio.ha mehr Weizen ausgesät, da die Aussaatbedingungen im Herbst 2024 deutlich besser waren als das Jahr zuvor. Und mit 5,74 t/ha wird ein um + 7,5% höherer Ertrag erwartet als im Vorjahr (5,34). In Summe errechnet sich daraus eine Weizenernte von 134,4 Mio.t, das wären + 13,0% mehr als 2024 (119,0). Ähnlich optimistisch sind die Erwartungen bei Mais mit 65,0 Mio.t (+ 9,6%; Vj,. 59,35). Auch der Gerstenernte trauen die Schätzer bei nahezu unveränderter Fläche von 10,3 Mio.ha ein Plus von 5,1% auf 51,7 Mio.t (Vj.: 49,2) zu. Etwas mehr Roggen (7,67 Mio.t; + 10,7%); etwas mehr Triticale (10,92 Mio.t; + 9,8%) und etwas weniger Hafer (7,50 Mio.t; - 2,4%) runden das Bild ab. (Werner Schmid; Abt.4, LEL)  Lesen Sie weiter...

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