Rinder laufen durch den Schnee

Marktlage Tierischer Bereich

Marktblick KW 04/26 und Marktlage (Newsletter) vom November 2025


Schweine und Ferkelpreise in Baden-Württemberg

Schlachtschweinemarkt angespannt; Ferkel geben nach

In den vergangenen Wochen sind die Preise bei den Schlachtschweinen mehrfach gesunken – jedes Mal in der Hoffnung, dass die Abschläge zu einer Entlastung führen. Doch auch nach der jüngsten Korrektur in der vergangenen Woche (-15 ct/kg auf 1,45 €/kg SG) hat sich die angespannte Lage bislang kaum entspannt. Hohe Stückzahlen und bestehende Überhänge lassen sich nur langsam abbauen, die Schlachtgewichte bewegen sich weiterhin auf hohem Niveau. In KW 02 wurden in Deutschland 684.782 Schweine bei einem durchschnittlichen Schlachtgewicht von 99,9 kg geschlachtet. Spanien prägt das Marktgeschehen Vom Fleischmarkt kommen aktuell kaum Impulse, zusätzlich belasten preisgünstige Importe aus Spanien den Handel. EU-weit haben die Schweinepreise zu Jahresbeginn deutlich nachgegeben, inzwischen mehren sich jedoch Berichte über eine Stabilisierung. Überhänge bestehen fast überall, nehmen aber langsam ab; in den kommenden Wochen dürfte sich die Lage normalisieren. In Spanien bleibt das Angebot an Schlachtschweinen sehr umfangreich, die Schlachtkapazitäten sind ausgelastet. Trotz noch überdurchschnittlicher Schlachtgewichte wird für Anfang Februar ein ausgeglichener Markt erwartet. Stützend wirken EU-interne Fleischexporte, während der Drittmarkt schwierig bleibt.

Auch der Ferkelmarkt in Baden-Württemberg präsentiert sich weiterhin verhalten. Ein durchschnittliches Angebot trifft auf eine zurückhaltende Aufnahmebereitschaft, die Geschäfte laufen schleppend. Der VEZG-Preis liegt in KW 03 nun bei 35,00 €/Tier (- 5 €/25 kg Ferkel). In Baden-Württemberg notierten die Ferkel in KW 03 bei 38,50 €/25 kg Ferkel (- 5,50 €/25 kg Ferkel). Belastend wirken bestehende Überhänge am Schlachtschweinemarkt, wodurch freie Stallkapazitäten nur verzögert belegt werden. Zusätzliche Nachfrageimpulse fehlen, der Markt bleibt ohne Zug. Trotz der zähen Vermarktung stellt sich das Verhältnis von Angebot und Nachfrage insgesamt noch ausgewogen dar. Entsprechend wird für die kommende Woche mit unveränderten Ferkelpreisen gerechnet. Auf europäischer Ebene stehen die Ferkelmärkte überwiegend unter Druck. In vielen Ländern übersteigt das Angebot die Nachfrage deutlich, was zu Preisrücknahmen geführt hat. Insgesamt rechnen Marktteilnehmer kurzfristig mit einer Beruhigung, jedoch ohne nennenswerte Belebung.

© Moritz Bühler,  LEL Schwäbisch Gmünd
www.agrarmaerkte-bw.de

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