Im Februar 2026 präsentierte sich der Kälbermarkt insgesamt freundlich und zunehmend fest. Während sich die Nachfrage
nach Mastkälbern weiterhin auf einem hohen Niveau bewegte, standen vielerorts nur begrenzte Stückzahlen zur Verfügung.
Insbesondere bei schwarzbunten Kälbern traf ein knappes Angebot auf eine rege Einstallbereitschaft der Mäster, sodass sich die
Vermarktung zügig und problemlos gestaltete.
Im weiteren Monatsverlauf verstärkte sich diese Entwicklung. Die anhaltende Knappheit auf der Angebotsseite führte zu steigenden
Preisen, da die vorhandenen Tiere die Nachfrage vielfach nicht vollständig decken konnten. Regional wurde teils von
rückläufigen Stückzahlen berichtet, was die feste Markttendenz zusätzlich unterstützte.
Auch im März 2026 zeigt sich der Kälbermarkt weiterhin in einer festen Verfassung. Die Nachfrage der Mäster bleibt hoch,
während das Angebot begrenzt ist. Entsprechend müssen Käufer teilweise auf verfügbare Partien warten. Die Vermarktung
verläuft dennoch reibungslos, da die angebotenen Tiere zügig abgesetzt werden können.
Die anhaltend knappe Versorgungssituation spiegelt sich in weiter steigenden Preisen wider. Sowohl bei schwarzbunten Kälbern als auch
bei Fleckviehkälbern wurden zuletzt deutliche Preisaufschläge verzeichnet. Marktteilnehmer gehen davon aus, dass sich diese feste
Tendenz kurzfristig fortsetzen dürfte.
In Summe präsentiert sich der Kälbermarkt im Frühjahr 2026 fest und von einer deutlichen Nachfrageüberlegenheit
geprägt. Ein begrenztes Angebot trifft auf eine hohe Einstallbereitschaft, wodurch die Preise weiter steigen. Für die kommenden
Wochen wird überwiegend mit einer Fortsetzung der stabilen bis festen Marktentwicklung gerechnet.
Schlachtkälber
Färsen
Im Februar 2026 präsentierte sich der Markt für Schlachtfärsen weiterhin stabil und weitgehend ausgeglichen. Das Angebot
bewegte sich auf einem insgesamt überschaubaren Niveau und traf auf eine passende Nachfrage der Schlachtunternehmen. Die Vermarktung
verlief zügig und ohne größere Schwierigkeiten, sodass sich die Preise auf dem erreichten hohen Niveau behaupten
konnten.
Im weiteren Monatsverlauf blieb die Marktlage weitgehend unverändert. Die zur Vermarktung anstehenden Stückzahlen passten
überwiegend zur Nachfrage, sodass der Handel als ausgeglichen beschrieben wurde. Im Vergleich zu anderen Rinderkategorien zeigte sich
der Färsenmarkt weiterhin vergleichsweise stabil.
Auch im März 2026 zeigt sich der Markt für Schlachtfärsen in ruhiger Verfassung. Die angebotenen Mengen bleiben insgesamt
begrenzt und können vom Markt gut aufgenommen werden. Die Nachfrage der Schlachtunternehmen ist weiterhin vorhanden, auch wenn das
insgesamt schwierige Fleischgeschäft die Dynamik etwas bremst.
Preislich ergeben sich vor diesem Hintergrund keine größeren Veränderungen. Die Notierungen verbleiben auf stabilem Niveau,
da sowohl auf der Angebots- als auch auf der Nachfrageseite keine stärkeren Impulse zu erkennen sind.
In Summe präsentiert sich der Markt für Schlachtfärsen im Frühjahr 2026 stabil und ausgeglichen. Die Vermarktung
verläuft kontinuierlich, größere Marktverschiebungen bleiben aus. Für die kommenden Wochen rechnen Marktteilnehmer
weiterhin mit einer ruhigen Entwicklung ohne nennenswerte Preisbewegungen.
Bio-Färsen verzeichneten im Februar bundesweit frei Schlachtstätte im Durchschnitt aller Klassen einen Preisanstieg von 7 Ct/kg
SG auf 7,21 EUR/kg SG.