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Ziel und Inhalt - Dauergrünlandumwandlungsverbot



Das flächendeckende, kontinuierliche und unbefristete Dauergrünlandumwandlungsverbots hat zum Ziel, weiterhin eine nachhaltige Entwicklung sicherzustellen. Dies trifft insbesondere auf die Bereiche „Wirtschaft und Konsum", „Natur und Umwelt" und „Energie und Klima" zu, da der Schutz von Dauergrünland genau diese Schutzgüter und deren nachhaltige Entwicklung im Fokus hat. Mit dem Schutz von Dauergrünland werden daher vielfältige positive Auswirkungen mit Blick auf den Arten-, Boden-, Gewässer- und Klimaschutz sowie gegenseitige Synergien vereint.

Darüber hinaus dient der Schutz von Dauergrünland auch dem Schutz von Bodendenkmalen.

Das generelle Umwandlungsverbot für Dauergrünland wird jedoch flexibilisiert, indem das Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz ermächtigt wird, durch Rechtsverordnung weitere Ausnahmen ohne die Anlage von Ersatzgrünland für solche Dauerkulturen zuzulassen, die mit den Schutzzielen vereinbar sind.

Verschiedene Gesetze sind zu beachten

Zwar sind LLG und Direktzahlungen-Durchführungsgesetz unabhängig voneinander, jedoch im Zusammenhang mit dem Dauergrünlandumbruchverbot gegebenenfalls gleichzeitig zu beachten:

Direktzahlungen-Durchführungsgesetz (DirektZahlDurchfG) vom 9. Juli 2014

Landwirtschafts- und Landeskulturgesetzes (LLG) vom 15. Dezember 2015

Dauergrünlandverordnung vom 19. Januar 2016

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