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  • aktuelle Preise KW 46/20 in Baden-Württemberg 



    Brotweizen 165 €/t
    Braugerste 165 €/t
    Futtergerste 140 €/t
    Körnermais 167 €/t
    Raps 370 €/t

    Quelle: LBV


  • Sojaschrotpreise ziehen leicht an

    In der Novemberschätzung des USDA (amerikanisches Agrarministerium) weist die Welt-Sojabilanz für das aktuelle Jahr 2020/21 inzwischen ein deutliches Defizit aus. Einer Produktion von 362 Mio.t steht ein Verbrauch von 369 Mio.t gegenüber. Die Endbestände zum 30. Juni 2021, die im August noch auf 96 Mio.t geschätzt wurden, werden jetzt nur noch auf knapp 87 Mio.t geschätzt. Damit hat das USDA die Erwartungen bei Soja in den zurückliegenden 3 Monaten um nahezu 10 Mio.t zurückgenommen. Auslöser waren v.a. eine schwächere Einschätzung der US-amerikanischen Ernte. Aber auch erste schwächere Einschätzungen der südamerikanischen Ernte, hier v.a. in Argentinien, haben die erwartete Ernte deutlich verkleinert.

    Aber nicht nur die Sojaernte 2020/21 wird defizitär eingeschätzt. Die Rapsbilanz 2020/21 zeigt sich schon lange defizitär, was sich von Monat zu Monat bestätigt. Inzwischen sind auch die Erwartungen bei den Sonnenblumen deutlich nach unten korrigiert worden, so dass auch diese Bilanz negativ ausfällt. Die Schätzung der Ernteerwartungen bei Sonnenblumen wurde von 56,8 Mio.t im Juli auf inzwischen nur noch 49,7 Mio.t (Novemberschätzung) zurückgenommen. Dem steht ein Verbrauch von 50,3 Mio.t gegenüber. Hier wirken sich v.a. schlechte Ernten in der Schwarzmeerregion, allen voran in der Ukraine und in Russland, aus.

    Den Einschätzungen entsprechend zogen die Kurse der Sojabohnen an der CBoT stetig an. Wurde der JAN21-Kontrakt im August noch mit 880 US-Cent/bushel gehandelt, kostet derselbe Kontrakt derzeit rund 1.150 US-Cent/bushel. D.h. die Sojakurse konnten binnen 12 Wochen um gut 30% zulegen.  

    Die Situation macht sich bei den Nachprodukten deutlich bemerkbar. Sowohl Soja- als auch Rapsschrot legten in den zurückliegenden Wochen deutlich zu. 43/44 er Sojaschrot kostet mit 38,- €/dt im November gut 4 €/dt mehr als noch im August. 48er HP-Schrot, welcher im August noch bei 36,70 €/dt gelegen hatte, wird im Moment bei 40,- €/dt gesehen. GVO-freie Schrote werden im Markt, bei vergleichbarem Proteingehalt, mit einem Aufpreis von 8 bis 10 €/dt gehandelt.

    © Schmid, LEL Schwäbisch Gmünd

    Stand: 18.11.2020

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