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  • KW 41/21

    Einkaufspreise Handel

    Brotweizen                   225 €/t 
    Braugerste                   270 €/t Futtergerste                 190 €/tKörnermais (KW 39)       220 €/tRaps                           605 €/t 
    Quelle: LBV

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  • USDA-Report vom Oktober sieht Getreideernte kleiner

    In der Oktoberschätzung hat das USDA (US-amerikanisches Agrarministerium) am 12.Okotber die Erwartungen an die Getreideernte erneut abwärts korrigiert. Erwartet wird mit 2.270 Mio.t um 7 Mio.t weniger Getreide (ohne Reis) als noch im Vormonat. Vor allem die trockenheitsbedingt schwache Ernte in Kanada, aber auch eine leichte Rücknahme der Ernteprognosen in der Ukraine, Russland und den USA, ließen die Erwartungen sinken. Dennoch zeigt sich die Getreideernte 2021/22 mit deutlichem Abstand noch immer als die größte aller Zeiten. In den Oktoberzahlen wurde aber auch der Verbrauch um gut 7 Mio.t nach unten korrigiert, so dass sich die Erwartungen in Sachen Endbestände auf vergleichbarem Niveau zum Vormonat bewegen. In Summe sollen die Weltgetreidebestände mit einem marginalen Minus von 3 Mio.t auf 605 Mio.t fallen. 

    Vor allem die Weizenbilanz wird schwächer als im Vormonat gesehen. Einer Erzeugung von 776 Mio.t steht ein Verbrauch von 786 Mio.t gegenüber. Die Bestände sollen auf 277 Mio.t fallen. Ähnlich sieht es bei Gerste aus. Bei einer Erzeugung von 148 Mio.t und einem Verbrauch knapp unter 152 Mio.t fallen die Bestände auf 17 Mio.t deutlich. Anders bei Mais. Hier sieht das USDA für 2021/22 weiter eine deutlich positive Bilanz. Einer Produktion von 1.198 Mio.t steht ein Verbrauch von 1.168 Mio.t gegenüber. Die Bestände wachsen auf 302 Mio.t.

    Bemerkenswert ist: Obwohl die Kommission Ende September die Erwartungen an die EU-Weizenernte um knapp 4 Mio.t auf gut 139 Mio.t nach oben korrigiert hat, legten die Weizenkurse in den zurückliegenden Wochen fortlaufend zu. Anfang der Woche notierte der Frontmonat DEZ21 zuletzt bei über 270 €/t. Vor und mit der Veröffentlichung der USDA-Daten kam es zwar an der CBoT (Chicago Board of Trade) zu einer leichten Abwärtskorrektur der Kurse in den USA. Die hohen Preise machen dem Export zu schaffen. Die neuen Zahlen sprechen aber kaum für einen ausgeprägten Abwärtstrend. 

    Das Preisniveau für Getreide ist aktuell sehr ansprechend. Die Luft für Preise und Kurse nach oben ist zwischenzeitlich sehr dünn. Im Rahmen des Risikomanagements sollte ernsthaft darüber nachgedacht werden, zumindest Teilmengen zu vermarkten. 

    © Schmid, LEL Schwäbisch Gmünd
    Stand: 13.10.2021

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