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Aktuelle Preise KW 32/20

in KW 30 keine Notierung

(Baden-Württemberg)
 

Brotweizen
150
€/t
 
Braugerste
160
€/t
 
Futtergerste
135
€/t
 
Körnermais
KW 29
162
€/t
 
Raps
355
€/t
 

Quelle: LBV

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Rapskurse leicht im Aufwärtstrend

Der Corona-bedingte Einbruch der Rapskurse Ende März ist überwunden. Inzwischen notiert die neue Ernte wieder um 380 €/t. Nach einer rasanten Aufwärtsbewegung Ende April konnten sich die Kurse in den zurückliegenden Wochen weiter befestigen.

Die fundamentalen Daten bei den Ölsaaten weisen inzwischen eine nur noch knapp ausgeglichene weltweite Versorgung aus. In der Maischätzung waren sowohl die Soja- als auch die Rapsbilanz noch positiv eingeschätzt worden. In der Julischätzung des USDA (US-amerikanisches Agrarministerium) wurde diese Einschätzung jedoch revidiert. Sowohl Soja als auch Raps werden in der Saison 2020/21 nun leicht defizitär gesehen. Dennoch bewegt sich der Endbestand bei Soja mit 95 Mio.t noch auf einem soliden Niveau. Der Endbestand bei Raps allerdings fällt mit 6 Mio.t vergleichsweise schwach aus.

Die Rapsernte in der EU-27 soll nach den aktuellen Julizahlen der EU-Kommission mit 15,4 Mio.t ähnlich schwach ausfallen wie im Vorjahr. Im 5-jährigen Durchschnitt wurde in der EU27 hingegen eine Rapsernte von 19,2 Mio.t eingefahren. Entsprechend groß sind die Erwartungen der Erzeuger an die Preisentwicklung. Allerdings bereitet der in der Corona-Krise eingebrochene Rohölpreis den Ölsaatenmärkten erheblich Probleme. Pflanzenöle, damit auch Rapsöl, lassen sich kaum noch kostendeckend im Biodieselsektor platzieren. Hinzu kommt eine eher verhaltene Nachfrage nach Schroten, da sich die Mischfutterhersteller derzeit kaum längerfristig festlegen wollen. Dies obwohl das Preisniveau durchaus dazu motivieren könnte.

In Summe ergibt sich für die Rapskurse zwar ein Bild mit etwas Luft nach oben, aber ob die 400 €/t-Marke an der MATIF in Paris wieder in Sichtweite kommt ist noch ungewiss.



© Schmid, LEL Schwäbisch Gmünd

Stand: 05.08.2020

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AGRARMÄRKTE 2019

Kapitel 2 Getreide

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