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Stand: EU-Kommission (27. August 2020)

Die EU-Kommission korrigierte die voraussichtliche Getreide-Erntemenge im Sommer 2020 (EU27; Getreidewirtschaftsjahr 2020/21) in ihrer fünften Schätzung nochmals um knapp 6 Mio.t deutlich nach unten. War im April die Getreideernte in der EU noch auf 289,6 Mio.t geschätzt worden sollen es nach den Augustzahlen nur noch 276,5 Mio.t werden. Alleine die Weizenernte wurde um mit minus 3,2 Mio.t nochmals deutlich nach unten genommen. Insgesamt 120,6 Mio.t Weizen sollen in der EU27 gedroschen worden sein, das sind sogar 3 Mio.t weniger als im Trockenjahr 2018/19. Die Maisernte wurden ebenfalls um gut 2 Mio.t auf 70,2 Mio.t zurückgenommen. Bei Gerste hingegen fiel die Korrektur mit minus 0,2 Mio.t auf 53,9 Mio.t moderat aus. Mit einem Selbstversorgungsgrad von rund 106% liegt die Ernte deutlich unter dem Ergebnis des Vorjahres, belegt aber im Rückblick der letzten fünf Jahre immerhin noch eine mittlere Position. Die Exportchancen in Drittstaaten werden aufgrund der weltweit als überschüssig eingeschätzten Getreidebilanz etwas schwächer gesehen, so dass zum Ende des Wirtschaftsjahres 2020/21 die Endbestände in der EU27 auf 46,5 Mio.t anwachsen könnten.

© Werner Schmid, LEL Schwäbisch Gmünd

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