Brotgetreide

Brot und Getreide

Welt

Nach fünf aufeinander folgenden Jahren mit überwiegend positiven Bilanzen sind die Welt-Getreideendbestände zum 30.06.2020 auf ein solides Niveau von rund 632,5 Mio.t angewachsen. Und trotz mehrfacher Abwärtskorrektur, insbesondere in der Juli- und Novemberschätzung durch das USDA (US-amerikanisches Agrarministerium), zeigt sich auch die Welt-Getreidebilanz 2020/21 noch leicht im Plus. Das aktuelle Getreidewirtschaftsjahr 2020/21 soll eine Ernte von 2.220 Mio.t bringen. Der Verbrauch wird mit 2.200 Mio.t noch leicht darunter gesehen. Als Folge ergäbe sich ein Anstieg der Endbestände auf gut 642 Mio.t. Der stock-to-use-ratio, das Verhältnis zwischen Endbestand und Weltgetreideverbrauch, läge damit für 2020/21 bei 29,2%.
30.11.2020

Europa

Im Aprilbericht 2020 taxierte die EU-Kommission die Getreideernte 2020/21 der EU-27 noch auf knapp 290 Mio.t, den Verbrauch auf 261,3 Mio.t. Inzwischen wurden die Erwartungen aufgrund der Trockenheit in weiten Bereichen der Mitgliedsstaaten auf nur noch 271,3 Mio.t abgesenkt. Damit sinkt der Selbstversorgungsgrad mit 104,1% in Bezug auf den Durchschnitt der letzten 10 Jahre (107,5%) auf einen unterdurchschnittlichen Wert. Bei unverändert eingeschätzten Exporten (39,2 Mio.t) und etwas höheren Importen (28,4 Mio.t) wären die Endbestände zum 30.06.2021 auf 44,3 Mio.t leicht rückläufig. Damit lägen diese knapp unter Vorjahresniveau (44,5 Mio.t).
30.11.2020

Deutschland

Die deutsche Getreideernte 2019 mit Mais wurde von Statistischen Bundesamt Anfang Februar mit 44,3 Mio.t festgestellt (Vj. 37,95). Nach ersten Zahlen des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) liegt die deutsche Getreideernte 2020 (ohne Mais) mit nur 39,1 Mio.t knapp 4% unter dem Vorjahresergebnis (40,6) bzw. 6% unter dem 5-Jahresmittel (41,6). Weniger Weizen, weniger Gerste, aber etwas mehr Körnermais führen zu diesem Ergebnis. Die Weizenproduktion wird bei insgesamt 21,88 Mio.t gesehen, ein Minus von -5,1 % zum Vorjahr. Die Gerstenernte soll 10,89 Mio.t betragen, ein Minus von -6,1 %. Mehr Körnermais mit knapp 3,87 Mio.t durch etwas mehr Fläche und einen leicht höheren Ertrag soll ein Plus von 5,7 % zum Vorjahr bringen.
30.11.2020

Qualitätsweizen aktuell

Brotweizen aktuell

Matif Weizennotierung

MATIF Offene Weizenkontrakte

Winterroggen 2019
winterweichweizen 2019
 

Informationen  zum Datenschutz und zum Einsatz von Cookies auf dieser  Seite finden Sie in unserer Datenschutzerklärung