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Stand: USDA-Datenbank (09. Oktober 2020)

Während das USDA (US-amerikanisches Agrarministerium) in seiner Schätzung am 09. Oktober die Getreidebilanz 2020/21 mit einer Produktion von 2.232 Mio.t und einen Verbrauch von 2.200 Mio.t weiterhin als leicht überschüssig taxiert wurde die Ölsaatenbilanz deutlich zurückgenommen. Einer Erzeugung von 605,5 Mio.t steht ein Verbrauch von 609,5 Mio.t gegenüber. Entsprechend sinken die Bestände auf nur noch knapp über 100 Mio.t. Ursache diese Abwärtskorrektur war eine erneute Rücknahme der Sojaproduktion um 1,5 Mio.t auf 368,5 Mio.t aufgrund einer schwächeren Einschätzung der US-Ernte. Um minus 2,5 Mio.t nach unten korrigiert wurde die Sonnenblumenernte, ausgelöst durch eine deutlich geringere Ernteprognose für die Ukraine. In Summe stützt die Oktoberschätzung damit den Aufwärtstrend von Soja, Raps & Co., der in den vergangenen Wochen bereits an den Börsen deutlich zu spüren war. Die Rapskurse an der MATIF pendeln derzeit um die 390,- €/t-Marke, Sojabohnen an der CBoT in Chicago notieren mit 1.050 US-Cent/bushel deutlich über der 1.000er-Marke.

© Werner Schmid, LEL Schwäbisch Gmünd

Download: USDA Analyse (Power point, ca. 6 MB)

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