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Stand: USDA-Datenbank (11. September 2020)

In der fünften Schätzung des neu begonnenen Getreidewirtschaftsjahr 2020/21 am 11. September bestätigte das USDA (US-amerikanisches Agrarministerium) die Weltgetreideernte auf 2.230 Mio.t. Der Verbrauch wurde hingegen um rund 3 Mio.t angehoben. Unter Berücksichtigung eines um rund 4 Mio.t niedrigeren Anfangsbestands ergibt sich für den erwarteten Endbestand am 30.06.2021 ein Minus von rund 8 Mio.t. In Summe bleibt aber festzuhalten, dass die Weltgetreidebilanz 2020/21 weiterhin ein Plus von 19 Mio.t aufweist, und dass der voraussichtliche Endbestand von 656,6 Mio.t noch immer der zweitbeste Endbestand aller Zeiten ist. Nur am Ende des Getreidejahres 2017/18 am 30.06.2018 lag der Endbestand mit 559 Mio.t noch etwas höher als in dieser Saison. Bei Betrachtung der aktuellen Schätzung muss man allerdings berücksichtigen, dass derzeit die Einschätzung der Ernten in Australien und Brasilien deutlich höher liegen als im Vorjahr. Beide sind aber als Erzeugerländer auf der Südhalbkugel erst am Beginn der Vegetations­periode, so dass diese Einschätzungen noch auf tönernen Füßen stehen. Derzeit blicken die Marktteilnehmer in Deutschland und Europa auch auf die ungewissen Entwicklungen, welche sich aus dem Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest in Deutschland ergeben könnten.

© Werner Schmid, LEL Schwäbisch Gmünd

Download: USDA Analyse (Power point, ca. 6 MB)

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