Rinder

Rind

Schlachtrinder

Der Rindfleischmarkt zeigt sich seit Weihnachten entgegen dem üblichen saisonalen Verlauf in einer unerwartet festen Verfassung. Die Ursachen sind auf der Angebotsseite im geringeren Aufkommen an Schlachtvieh in Folge des kontinuierlichen Abbaus der Rinderbestände zu suchen. Auch die Importe gingen zurück. Von Januar bis Mai wurde auch in der EU im Vergleich zum Vorjahreszeitraum 5,9 % weniger Rindfleisch aus Drittländer importiert. Der Drittlandexport hat dagegen im selben Zeitraum zugenommen. Insgesamt waren auch auf dem Weltmarkt steigende Preise zu beobachten.
Nachfrageseitig wurde im ersten Halbjahr 2021 in Deutschland 4,9 % mehr Rindfleisch von privaten Haus­halten eingekauft. Hinzu kommt der starke Wettbewerb der Schlachtunternehmen um Schlachtvieh zur Auslastung ihrer Kapazitäten. Die jetzige Öffnung der Außengastronomie sorgt zusätzlich für Impulse.
30.07.2021

Jungbullen

Bei Jungbullen haben die Preise seit Jahresbeginn mehrere Stimmungswechsel erlebt. Ein preissensibel reagierendes Angebot der Mäster und ein unsteter Fleischmarkt infolge der Unsicherheiten im Gastronomiebereich ließen die Preise immer wieder schwanken. Insgesamt hält sich der Jungbullenpreis allerdings saisonal erstaunlich gut, allerdings bremsen die hohen Preise den Fleischhandel. Die Nachfrage ist derzeit saisonal ruhig. Das Kaufinteresse beschränkt sich hauptsächlich auf Steakartikel. Trotzdem führt das sehr knappe Angebot in der laufenden Woche zu Preisaufschlägen von 4 – 6 ct/kg SG, weil die Abgabebereitschaft der Landwirte nach den Preisrückgängen der Vorwoche zurückging und für die Vermarktung im Zuge der anstehenden Erntearbeiten keine Zeit vorhanden ist.
Nach dem jüngsten Preisanstieg ist von einer Stabilisierung der Preise im August auszugehen. Das Angebot an Jungbullen dürfte weiterhin gering bleiben und das insgesamt relativ hohe Preisniveau stabilisieren.
In KW 29 wurde von den meldepflichtigen Schlachtbetrieben im Südwesten für Jungbullen (E-P) im Schnitt 3,88 €/kg SG bezahlt. Bio-Jungbullen (E-P) erlösten im Juni bundesweit 4,74 €/kg SG.
30.07.2021

Kühe

Das Angebot an Schlachtkühen ist ebenfalls weiterhin knapp. Nachfrageseitig bestand mit den europaweiten Lockerungen der Corona-Restriktionen in den letzten Monaten ein erheblicher Auffüllbedarf in der Gastronomie im Inland und in den Exportländern Frankreich, Spanien und Italien. Nun da die Lager wieder voll sind, pendelt die Nachfrage wieder zurück und die Preise gaben in den letzten Wochen wieder etwas nach.
Von den meldepflichtigen Schlachtbetrieben im Markt-gebiet wurde in KW 29 3,29 €/kg SG (E-P) bezahlt. Bio-Schlachtkühe (E-P) erlösten im Juni bundesweit im Durchschnitt 3,74 €/kg SG.
30.07.2021

Färsen

Auch Färsenfleisch konnte bis Ende Juli eine positive Preisentwicklung verzeichnen und erreichte in der Spitze einen Preis von 3,70 €/kg SG. Nachfrageseitig getrieben wurde die positive Preisentwicklung von der Öffnung der Gastronomie und den guten Absatz in das Exportland Italien. Von den meldepflichtigen Schlachtbetrieben im Südwesten wurden in KW 29 für Färsen 3,65 €/kg SG (E-P) bezahlt. Im Februar erlösten Bio-Schlachtfärsen (E-P) bundesweit 4,71 €/kg SG.
30.07.2021

Färsen aktuell

Färsen 3 Jahre

Jungbullen aktuell

Jungbullen 3 Jahre

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Kühe 3 Jahre

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Rinder 1-2 Jahre 2019
Rinder über 2 Jahre 2019
 

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