Rinder

Rind

Schlachtrinder

Der Rindfleischmarkt wurde vom zweiten Lockdown im Herbst erneut getroffen. Allerdings waren die Auswirkungen nicht ganz so stark wie im letzten Frühjahr, da dieser in eine Zeit mit ohnehin belebter Nachfrage fiel. Erstaunlich ist die Entwicklung nach dem Jahreswechsel, als die Rindfleischpreise entgegen dem normalen saisonalen Verlauf weiter angezogen haben. Auf der Nachfrageseite spielt hier die ausgefallene Faschingszeit und Skisaison sicherlich eine Rolle, stärker wirkt sich allerdings das deutlich geringere Aufkommen an Schlachtvieh aus.
Auch der verstärkte Wettbewerb der Schlachtunternehmen um Schlachtvieh wirkt sich aus. Mit dem Ende der Werkverträge und der Festanstellung sind meist auch Mindeststundenzahlen vereinbart. So haben die Schlachthöfe ein gesteigertes Interesse an einer Auslastung zur Ausnutzung ihrer Fixkosten.
31.03.2021

Jungbullen

Bei Jungbullen hielt die Nachfrage und der Wettbewerb um Schlachtvieh auch nach dem Jahreswechsel an, Anfang Februar kam es ausgelöst durch Exporte in Richtung Norwegen und knappen Stückzahlen zu einem saisonal untypischen Aufschwung, der bis Ende Februar anhielt. Seither stehen die Preise wieder unter Druck. Ein reichlicheres Angebot und Druck von Abnehmerseite in Folge der nicht absehbaren weiteren Schließung der Gastronomie führen nun zu sinkenden Preisen.
In KW 12 wurde von den meldepflichtigen Schlachtbetrieben im Südwesten für Jungbullen (E-P) im Schnitt 3,85 €/kg SG bezahlt. Bio-Jungbullen (E-P) erlösten im Dezember bundesweit 4,69 €/kg SG.

31.03.2021

Kühe

Weitaus stabiler entwickelt sich der Markt bei Kuhfleisch. Hier haben die Preise seit November nahezu kontinuierlich um rund 70 ct/kg SG angezogen. Einerseits wird preisgünstigeres Kuhfleisch vermehrt nachgefragt, rund 30 % des Rindfleischeinkaufs der privaten Haushalte erfolgt in Form von Hackfleisch (+5 % in Form von Burgern), Steaks machen dagegen nur 11 % aus. Andererseits ist gerade das Angebot an weiblichen Schlachtrindern sehr knapp, sodass Forderungen nach Preisabschlägen hier kaum wirksam sind.
Von den meldepflichtigen Schlachtbetrieben im Markt-gebiet wurde in KW 12 2,91 €/kg SG (E-P) bezahlt. Im Dezember erlösten Bio-Schlachtkühe (E-P) bundesweit 3,53 €/kg SG.
31.03.2021

Färsen

Der Preisverlauf bei Schlachtfärsen ist deutlich ruhiger als bei Kühen oder Jungbullen, vom Tief im November bis zum Ende Februar liegen nur 35 ct/kg SG. Begrenzt werden die Preise für hochwertige Schlachtfärsen aktuell durch die geschlossene Gastronomie.
Von den meldepflichtigen Schlachtbetrieben im Südwesten wurden in KW 12 für Färsen 3,35 €/kg SG (E-P) bezahlt. Im Februar erlösten Bio-Schlachtfärsen (E-P) bundesweit 4,65 €/kg SG.
31.03.2021

Färsen aktuell

Färsen 3 Jahre

Jungbullen aktuell

Jungbullen 3 Jahre

Kühe aktuell

Kühe 3 Jahre

Schlachtrinder 10 Jahre

Rinder 1-2 Jahre 2019
Rinder über 2 Jahre 2019
 

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