Rinder

Rind

Schlachtrinder

Der Rindfleischmarkt zeigt sich seit Weihnachten entgegen dem üblichen saisonalen Verlauf in einer unerwartet festen Verfassung. Die Ursachen sind auf der Angebotsseite im geringeren Aufkommen an Schlachtvieh in Folge des kontinuierlichen Abbaus der Rinderbestände zu suchen. Auch die Importe gingen zurück. Aus den anderen EU-Ländern kam im ersten Quartal 17 % weniger Rindfleisch. Aus Südamerika betrug der Rückgang fast ein Drittel, hier wirkte sich aus, dass diese Ware normalerweise stärker in die Gastronomie geht. Der Weltmarkt zeigt sich ebenfalls fest, Argentinien hat zuletzt sogar ein Exportverbot erlassen und auch die EU exportierte mehr auf den Weltmarkt. Nachfrageseitig spielt der stabile private Konsum eine wichtige Rolle. In den ersten 4 Monaten 2021 wurden von privaten Haushalten in Deutschland 8,8 % mehr Rindfleisch eingekauft. Hinzu kommt der starke Wettbewerb der Schlachtunternehmen um Schlachtvieh zur Auslastung ihrer Kapazitäten. Die jetzige Öffnung der Außengastronomie und die Aussicht auf weitere Öffnungen der Gastronomie und Hotellerie sorgen zusätzlich für Impulse.
31.05.2021

Jungbullen

Bei Jungbullen haben die Preise seit dem Jahreswechsel mehrere Stimmungswechsel erlebt. Ein preissensibel reagierendes Angebot der Mäster und ein unsteter Fleischmarkt infolge der Unsicherheiten im Gastronomiebereich ließen die Preise immer wieder schwanken. Insgesamt hält sich der Jungbullenpreis allerdings saisonal erstaunlich gut, in der laufenden Woche konnten nochmals Aufschläge von 5 – 7 ct/kg realisiert werden Mit der weiteren Öffnung der Gastronomie dürften die Preise noch einige Wochen fest tendieren. In KW 20 wurde von den meldepflichtigen Schlachtbetrieben im Südwesten für Jungbullen (E-P) im Schnitt 3,83 €/kg SG bezahlt. Bio-Jungbullen (E-P) erlösten im April bundesweit 4,78 €/kg SG.
31.05.2021

Kühe

Weitaus fester zeigt sich seit November der Markt für Kuhfleisch, wo die Preise nahezu kontinuierlich um seither rund 90 ct/kg SG angezogen haben. Einerseits wird Kuhfleisch vermehrt nachgefragt, andererseits ist gerade das Angebot an weiblichen Schlachtrindern weiter knapp. Auch in der laufenden Woche wurden deshalb weitere Aufschläge von 4 – 5 ct/kg bezahlt. Von den meldepflichtigen Schlachtbetrieben im Markt-gebiet wurde in KW 20 3,11 €/kg SG (E-P) bezahlt. Im April erlösten Bio-Schlachtkühe (E-P) bundesweit 3,56 €/kg SG.
31.05.2021

Färsen

Auch Färsenfleisch wird von der Marktentwicklung mitgezogen, vom Tief im November bis jetzt liegen rund 40 ct/kg SG. Begrenzt wurden die Preise für hochwertige Schlachtfärsen bisher durch die geschlossene Gastronomie. Die Öffnungsperspektiven der Gastronomie wirken sich hier aktuell fördernd aus. Von den meldepflichtigen Schlachtbetrieben im Südwesten wurden in KW 20 für Färsen 3,46 €/kg SG (E-P) bezahlt. Im Februar erlösten Bio-Schlachtfärsen (E-P) bundesweit 4,72 €/kg SG.
31.05.2021

Färsen aktuell

Färsen 3 Jahre

Jungbullen aktuell

Jungbullen 3 Jahre

Kühe aktuell

Kühe 3 Jahre

Schlachtrinder 10 Jahre

Rinder 1-2 Jahre 2019
Rinder über 2 Jahre 2019
 

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