Rinder

Rind

Schlachtrinder

Der Rindfleischmarkt, der sich nach dem ersten Einbruch im Frühjahr 2020 wieder erstaunlich gut erholt hatte, wurde vom zweiten Lockdown erneut getroffen. Allerdings waren die Auswirkungen nicht ganz so stark wie in Frühjahr da er in eine Zeit mit ohnehin belebter Nachfrage fiel und das Angebot durch abnehmende Rinderbestände geringer ausfiel. Entsprechend waren Rinder in den letzten Monaten überwiegend gesucht. Hinzu kommt, dass das Weihnachtsgeschäft nicht wie sonst bereits Ende November abgeschlossen war, sondern die Nachfrage überraschenderweise bis über den Jahreswechsel hinaus anhielt. Wegen des Lockdowns und der Schließungen der Gastronomie wurde dort zwar weniger Ware gebraucht, dies betraf jedoch hauptsächlich südamerikanisches Fleisch. Die Nachfrage nach deutschem Rindfleisch ist dagegen von Seiten des Lebensmitteleinzelhandels stark gestiegen. Nach dem Jahreswechsel folgen die Rinderpreise wieder ihrem normalen saisonalen Verlauf, das anhaltend kleine Angebot hält die Preise weiter stabil.
31.01.2021

Jungbullen

Bei Jungbullen hat der spätherbstliche Gastro-Lockdown den saisonalen Preisanstieg nur kurz unterbrochen. Bis zum Jahreswechsel konnten diese wieder rund 30 ct/kg SG gut machen. Nach einer ruhigen Phase im Januar wir aktuell wieder von einer Belebung und knapperen Stückzahlen gesprochen. In KW 03 wurde von den meldepflichtigen Schlachtbetrieben im Südwesten für Jungbullen (E-P) im Schnitt 3,76 €/kg SG bezahlt. Bio-Jungbullen (E-P) erlösten im Dezember bundesweit 4,64 €/kg SG

31.01.2021

Kühe

Der Absatz von Kuhfleisch war vom jüngsten Preiseinbruch deutlich stärker betroffen, zumal er hier in der Phase des saisonal höchsten Angebots getroffen wurde. Auch hier dauerte die Erholung bis zum Jahreswechsel. Seither übersteigt der Bedarf das das sehr geringe Angebot. Von den meldepflichtigen Schlachtbetrieben im Markt-gebiet wurde in KW 03 2,56 €/kg SG (E-P) bezahlt. Im Dezember erlösten Bio-Schlachtkühe (E-P) bundesweit 3,27 €/kg SG.
31.01.2021

Färsen

Insbesondere hochwertige Schlachtfärsen haben unter dem neuen Lockdown stärker gelitten und konnten sich erst nach Weihnachten mit dem geringeren Angebot erholen. Von den meldepflichtigen Schlachtbetrieben im Südwesten wurden in KW 03 für Färsen 3,23 €/kg SG (E-P) bezahlt. Im Dezember erlösten Bio-Schlachtfärsen (E-P) bundesweit 4,56 €/kg SG.
31.1012021

Färsen aktuell

Färsen 3 Jahre

Jungbullen aktuell

Jungbullen 3 Jahre

Kühe aktuell

Kühe 3 Jahre

Schlachtrinder 10 Jahre

Rinder 1-2 Jahre 2019
Rinder über 2 Jahre 2019
 

Informationen  zum Datenschutz und zum Einsatz von Cookies auf dieser  Seite finden Sie in unserer Datenschutzerklärung