Körnermais

Maiskörner

Die Körnermaisernte 2019 der EU-27 fiel mit 70,1 Mio.t gut aus. Es handelte sich dabei um die zweitbeste Maisernte nach 2014/15, als der Spitzenwert von 77,6 Mio.t gedroschen wurde. In 2020 soll die Maisernte laut Novemberschätzung der Kommission auf 60,2 Mio.t fallen. Damit wurden die Erwartungen bei Mais gegenüber früheren Schätzungen drastisch nach unten korrigiert. Noch im Juli war man der Hoffnung in der EU eine Maisernte von 72,5 Mio.t dreschen zu können. Vor allem in den großen Erzeugerregionen in Bulgarien und Rumänien soll die Getreide- und insbesondere die Maisernte 2020 aufgrund von Trockenheit dramatisch schlecht ausgefallen sein. In Deutschland wurde 2020 auf rund 424.000 ha (Vj. 416.000) Körnermais angebaut. Die Erntemenge soll sich auf geschätzt 3,87 Mio.t bei einem Ertrag von 91,4 dt7ha belaufen. Auch weltweit fällt die Maisbilanz 2020/21 laut USDA (US-amerikanisches Agrarministerium) mit 1.145 Mio.t Erzeugung und 1.150 Mio.t Verbrauch leicht defizitär aus. Die Erzeugerpreise für Körnermais waren mit 15,50 €/dt in Südbaden in das neue Vermarktungsjahr eingestiegen. Das waren immerhin 1,50 €/dt mehr als im Vorjahr. Zwischenzeitlich konnten die Maispreise auf 17,- €/dt in Württemberg und 18,50 €/dt in Südbaden zulegen. Im Markt wird davon ausgegangen, dass Mais dieses Niveau halten kann. Sowohl ASP-Ausbruch in Deutschland als auch die Entwicklungen in der Corona-Krise machen sich im Maismarkt nur wenig bemerkbar.

30.11.2020

Körnermais in Baden-Württemberg

Körnermais 10 Jahre

Matif Maisnotierung

MATIF Offene Maiskontrakte

 

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