Eier

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Während in der ersten Septemberhälfte steigende Packstellenabgabepreise realisiert werden konnten, verlief die zweite Monatshälfte ruhiger mit seitwärts tendierenden Preisen. Laut AMI/MEG trifft aktuell ein umfangreiches Angebot über alle Angebotsformen hinweg auf eine saisonal unterdurchschnittliche Nachfrage.  Im Einzelhandel wurden Eier zwar stetig von den Verbrauchern nachgefragt, aber belebende Impulse blieben aufgrund der spätsommerlichen Witterung noch weitgehend aus. In der Verarbeitungsindustrie werden Eier derzeit nur zurückhaltend nachgefragt, weil man durch den entstehenden Angebotsdruck auf weiter fallende Preise hofft. Am Spotmarkt gestaltet sich der Handel ruhig. Im den kommenden Wochen wird eine anziehende Nachfrage der Konsumenten und der Verarbeiter erwartet. Die kühlere Witterung setzt üblicherweise mit den vorweihnachtlichen Backaktivitäten wieder marktbelebende Impulse am Eiermarkt. Daher rechnet man mit festen bis steigenden Eierpreisen im kommenden Monat.
Das Preisniveau für Futtermittel ist nach wie vor hoch und schmälert den Gewinn der Eierproduzenten. Legehennenfutter kostete im Monat September in Deutschland durchschnittlich 356 €/t (Vorjahr: 288 €/t), in BW 405 €/t (Vorjahr: 335 €/t).
Verbraucher mussten in Baden-Württemberg in KW 38 für Eier Größe M aus Bodenhaltung 1,71 €/10 St. und für Eier aus Freilandhaltung 2,28 €/10 St. bezahlen. Eier aus Ökohaltung kosteten deutschlandweit im Schnitt im August 3,51 €/10 St.
An der Süddeutschen Warenbörse wurden in KW 39 (Abgabepreise an den Einzelhandel, Abnahme 360 Stück, ohne MwSt. und ohne KVP) für Eier von 19,75 ct/Ei (Größe M, Bodenhaltung), bzw. 24,75 ct/Ei (Größe M, Freilandhaltung) notiert.

30.10.2021

Eiernotierung Südwest
Eiernotierung Südwest 10 Jahre
Legehennen 2019
 

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