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Stand: EU-Kommission (24. September 2020)

Die EU-Kommission korrigierte die voraussichtliche Getreide-Erntemenge im Sommer 2020 (EU27; Getreidewirtschaftsjahr 2020/21) in ihrer sechsten Schätzung nochmals um 2,2 Mio.t nach unten. War im April die Getreideernte in der EU noch auf 289,6 Mio.t geschätzt worden sollen es nach den Augustzahlen nur noch 274,3 Mio.t werden. Vor allem die massive Abwärtskorrektur der Maisernte um 7,1 Mio.t in der Septemberschätzung aufgrund einer witterungsbedingt sehr schwachen Ernte in Rumänien und Bulgarien trübte die Getreidebilanz der EU 27 (o. UK). Die Erwartungen bei der Weizenernte (plus 2,1 Mio.t auf 122,7 Mio.t) und Gerste (plus 1,1 Mio.t auf 55 Mio.t) wurden dagegen leicht aufwärts korrigiert. In Summe zählt die Ernte 2020 aufgrund ausgeprägter Sommertrockenheit, v.a. im Süden, aber auch in Mitteleuropa, eher zu den schwachen der zurückliegenden 10 Jahre. Mit einem Selbstversorgungsgrad von 105,1% liegt die Versorgung im Rückblick gerade mal auf Rang 7 der letzten 10 Jahr. Weltweit gesehen ist scheint die Getreideversorgung ins Summe aber immer noch solide aufgestellt zu sein.

© Werner Schmid, LEL Schwäbisch Gmünd

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