EU Getreidebilanzen

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Stand: EU-Kommission (25. Februar 2021)

Die EU-Kommission korrigiert in ihrer zehnten Schätzung der Getreide-Ernte 2020 (EU27; Getreidewirtschaftsjahr 2020/21) Ende Februar um 3,1 Mio.t auf 277,7 Mio.t nach oben. Insbesondere die Maisernte wurde um plus 2,2 Mio.t auf 64,8 Mio.t aufwärts korrigiert. Aber auch Weizen (+0,5) und Gerste (+0,3) waren leicht im Plus. 2020 wurden damit in der EU-27 64,8 Mio.t Mais und 54,7 Mio.t Gerste gedroschen. Der Getreide-Selbstversorgungsgrad verbesserte sich im Februar um plus 1,3% auf 106,8%. In Summe liegt die Ernte 2020 im Mittelfeld der zurückliegenden 10 Jahre. Die schwache Einschätzung zur Jahreswende wurde damit in Teilen zurückgenommen. Bemerkenswert -und auch weiterhin marktwirksam- ist der niedrige Weizenendbestand mit gerade noch 11,8 Mio.t. Bekanntlich konnten die Weizenkurse an der Euronext in Paris in den zurückliegenden Monaten bis auf ein Niveau von gut 230 €/t zulegen. Weltweit wird die Getreidebilanz inzwischen leicht defizitär gesehen. Die Bestände zum 30.06.2021 werden auf gut 620 Mio.t geschätzt.


 Download: Getreidebilanz EU-27 (Power Point, ca. 600 kB)

© Werner Schmid, LEL Schwäbisch Gmünd

 

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