EU Getreidebilanzen

EU Flagge

Stand: EU-Kommission (17. Dezember 2020)



Die EU-Kommission korrigiert in ihrer neunten Schätzung der Getreide-Ernte 2020 (EU27; Getreidewirtschaftsjahr 2020/21) Mitte Dezember um 2,7 Mio.t auf 274 Mio.t nach oben. Insbesondere die Maisernte wurde um plus 2,3 Mio.t auf 62,5 Mio.t aufwärts korrigiert. Aber auch Weizen war mit 0,2 Mio.t im Plus. 2020 wurden damit in der EU-27 123,3 Mio.t Weizen gedroschen. Der Selbstversorgungsgrad verbesserte sich im Dezember um plus 1,0% auf 105,1%. In Summe zählt die Ernte 2020 dennoch aufgrund ausgeprägter Sommertrockenheit, v.a. im Süden, aber auch in Mitteleuropa, eher zu den schwachen Ergebnissen der zurückliegenden 10 Jahre. Sie rangiert weiterhin gerade mal auf Rang 8 der letzten 10 Jahre. Bemerkenswert -und auch marktwirksam- ist weiterhin der außerordentlich niedrige Weizenendbestand mit gerade noch 10,8 Mio.t. Bekannlich konnten die Weizenkurse an der Euronext in Paris in den zurückliegenden Monaten bis auf ein Niveau von gut 210 €/t zulegen. Weltweit wird die Getreidebilanz ebenfalls etwas enger gesehen, aber auch hier steht noch ein leichtes Plus, so dass die Bestände zum 30.06.2021 auf rund 636 Mio.t anwachsen könnten.



© Werner Schmid, LEL Schwäbisch Gmünd

 

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