USDA Datenanalyse

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Stand: USDA-Datenbank (12. Mai 2021)

In seiner ersten Schätzung im Mai 2021 wirft das das USDA (US-amerikanisches Agrarministerium) erneut einen optimistischen Blick in die Zukunft. Die Getreidebilanz (ohne Reis) der kommenden Saison 2021/22 weist eine Erzeugung von 2.285 Mio.t aus, so viel wie nie zuvor. 2020/21 brachte lediglich 2.214 Mio.t. Auch die Ölsaatenbilanz wird auf eine Erzeugungsmenge von 632 Mio.t geschätzt, im aktuellen Jahr sind es gerade mal 600 Mio.t. Aufgrund der aktuell hohen Preise scheint man davon auszugehen, dass die Anbauflächen der 6 großen Kulturen (Weizen, Mais, Gerste, Soja, Raps und Sonnenblume) um rund 1,4 % bzw. 9,2 Mio. ha auf 670,5 Mio.ha zulegen könnten. Das würde, in Verbindung mit etwas besseren Erträgen als in 2020/21, der Erzeugung den nötigen Schub geben. Flächenausdehnungen werden v.a. in Südamerika (+5,2 Mio.ha; dv. 3,1 in Brasilien), in Nordamerika (+2,8 Mio.ha; dv. 2,4 in den USA) und in geringerem Umfang in der Schwarzmeerregion (+0,7 Mio.ha), sowie der EU-27 (+0,5 Mio.ha) gesehen. Der Verbrauch soll sowohl bei Getreide als auch bei den Ölsaaten etwas hinter der Erzeugung liegen, so dass in beiden Fällen leicht positive Bilanzen 2021/22 stehen könnten. Fraglich bleibt, ob sich das Jahr auch so positiv entwickelt, wie es die erste Schätzung zunächst zeichnet. Die Importe Chinas, die zu Beginn der Saison 2020/21 deutlich unterschätzt wurden, sind in der neuen Bilanz bereits aber bereits „eingepreist“. Chinas Getreideimport soll auf mehr als 56 Mio.t wachsen, der Import an Ölsaaten soll auf 107 Mio.t zulegen. Allerdings ist trotz der etwas optimistischeren Zahlen bisher nur wenig Entspannung im Markt spürbar. 

© Werner Schmid, LEL Schwäbisch Gmünd

Download: USDA Analyse (Power point, ca. 6 MB)

 

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