USDA Datenanalyse

Logo USDA



Stand: USDA-Datenbank (09. Februar 2021)

In seiner Schätzung am 09. Februar hat das USDA (US-amerikanisches Agrarministerium) die Ölsaatenbilanz erneut defizitär skizziert. Auch die Getreidebilanz weist inzwischen einen deutlich rückläufigen Endbestand zum 30.06.2021 auf. 
Ölsaaten: Die Erzeugung wurde gegenüber der Januarschätzung marginal um 0,6 Mio.t nach oben korrigiert. 595,1 Mio.t Produktion stehen einem ebenfalls leicht steigenden Verbrauch von 606,6 Mio.t gegenüber. Entsprechend fallen die Bestände gegenüber dem Vorjahr um rund 15 Mio.t auf 95,6 Mio.t. 
Getreide: Die Erzeugung wurde mit der Februarschätzung marginal um 1 Mio.t auf jetzt 2.212 Mio.t nach oben korrigiert. Bei einem deutlich steigenden Verbrauch von 2.210 Mio.t dreht die Welt-Getreidebilanz 2020/21 ins Defizit. Die Endbestände sollen zum Jahresende um rund 11 Mio.t auf 620 Mio.t fallen. Vor allem der Verbrauch von Weizen wurde um 9 Mio.t deutlich auf 764 Mio.t angehoben. Damit bleibt die Weizenbilanz zwar noch positiv, die Bestände wachsen aber nur noch um 4 Mio.t auf 304 Mio.t an. Die Einschätzung der Maisernte bleibt mit 1.134 Mio.t auf Vormonatsniveau, der Verbrauch wurde marginal auf 1.144 Mio.t nach unten korrigiert.
In Summe stützt die Februarschätzung weiter die Kurse, sowohl bei Getreide als auch bei Soja, Raps & Co.

© Werner Schmid, LEL Schwäbisch Gmünd

Download: USDA Analyse (Power point, ca. 6 MB)

 

Informationen  zum Datenschutz und zum Einsatz von Cookies auf dieser  Seite finden Sie in unserer Datenschutzerklärung