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Schlachtschweine

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Am Schlachtschweinemarkt in Deutschland ist das Angebot und die Nachfrage der Schlachtbetriebe derzeit ausgeglichen. Der Fleischabsatz ist zweigeteilt, die Nachfrage aus der  Gastronomie und aus dem "Außer-Haus-Bereich" ist verschoben auf die Nachfrage im Lebensmitteleinzelhandel. Die Exporte nach China nehmen langsam wieder Fahrt auf. In den EU-Staaten scheint sich der Angebotsdruck an Schlachtschweinen zu legen.

Vereinigungspreis

Der Vereinigungspreis für Schlachtschweine für den Zeitraum vom 26.03. bis 01.04.2020 beträgt 1,89 (+-0,00) €/Indexpunkt bzw. €/kg SG.

Schweinepreis aktuell

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Marktlage Schweine

Der europäische Schlachtschweinemarkt zeigte Ende des vergangenen Jahres Rekordpreise. Zu Beginn des neuen Jahres nahm aber der Druck auf die Schweinepreise in allen EU-Staaten zu. In der zweiten und dritten Kalenderwoche des neuen Jahres gingen die Notierungen europaweit entsprechend zurück. Hier im Land wurde in KW 04 des neuen Jahres 0,21 Cent/Kg Schlachtgewicht weniger bezahlt als in KW 51 des Vorjahres.

Die Ursachen der nachgebenden Preise waren vielschichtig. Die Weihnachtsfeiertage und der Jahreswechsel kosteten dieses Jahr einige Schlachttage, Schweine blieben stehen, die durchschnittlichen Schlachtgewichte und die Stückzahlen an geschlachteten Tieren waren in den folgenden vollen Schlachtwochen hoch. Hinzu kam eine etwas schwächere Nachfrage im Chinaexport, da die Exporte für das chinesische Neujahrsfest Ende Januar schon vor dem Jahreswechsel auf dem Weg sein mussten. Insgesamt scheint sich der Fleischmarkt jetzt langsam zu drehen, erste Impulse sind durchaus zu spüren. Der Vereinigungspreis konnte am 29.1. entsprechend wieder um 3 ct/kg SG auf 1,85 ct/kg angehoben werden.

Bereits im Vorjahr sank der deutsch Export von Schweinefleisch in die EU zugunsten des Exports ins Drittländer. In den ersten 11 Monaten des Vorjahres war der Export nach China etwa 1,7 x so hoch wie der Export nach Italien, das traditionell ein wichtiger Exportmarkt von Deutschland ist. Es ist davon auszugehen, dass der Importbedarf durch die Afrikanischen Schweinepest (ASP) in Asien weiter hoch bleibt. In China liegen die Preise derzeit bei 4,60 €/kg LG und schwanken ja nach Region von 4,29 €/kg LG bis 4,90€/kg /kg LG. Die Zahl der geschlachteten Schweine sank in China im vergangenen Jahr gegenüber 2018 um 150 Millionen Stück, was ca. der dreifachen deutschen Jahresschlachtung entspricht. Die daraus entstehende Versorgungslücke ist immens.

Die in China aufgetretenen Lungeninfektionen durch Coronaviren haben dort zu Reiserestriktionen während des chinesischen Neujahrsfestes Ende Januar geführt, zu dem in China traditionell viel gereist und gegessen wird. Der Coronavirus beeinflusst damit auch den dortigen Verbrauch und derzeit den Export negativ.

Das ASP-Geschehen in Polen hat sich inzwischen deutlich weiter in westlicher Richtung ausgebreitet, die ASP hat in Polen einen Sprung von etwa 300 km nach Westen gemacht. Der westlichste Ausbruch beim Wildschein ist derzeit nur noch ca. 12 km von der deutschen Grenze entfernt, die polnischen Restriktionsgebiete reichen mittlerweile bis an Sachsen. Der Freistaat Sachsen errichtete am gesamten Grenzverlauf zu Polen eine Barriere zum Schutz vor der ASP, es wurden dazu rund 128 km Zäune an der Grenze aufgestellt.

Im Südwesten wurde in KW 04 für Schweine der Klasse S-P 1,87 €/kg SG ausgezahlt. Bio-Schlachtschweine aller Handelsklassen erlösten im Dezember in Deutschland 3,64 €/kg SG (+3 ct/kg gg. Vj.).

31.01.2020

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AGRARMÄRKTE 2019

Kapitel 9 Schweine und Ferkel

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1,33 1,23 1,40 1,42 1,49 1,35 1,56 1,42 1,41 1,53 1,72 1,72 1,58 1,42 1,52 1,67 1,48 1,78

Wirtschaftsjahr

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19/20

1,26 1,27 1,45 1,45 1,41 1,43 1,54 1,40 1,46 1,61 1,74 1,69 1,49 1,40 1,69 1,56 1,55

Preise in Baden-Württemberg nach der 1. FIGDV in €/kg SG, frei Schlachstätte, ohne MwSt.

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