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Stand: USDA-Datenbank (10. März 2020)

In seiner Märzschätzung hob das USDA (US-amerikanisches Agrarministerium) die Schätzung der Welt-Ölsaatenerzeugung 2019/20 um 3,3 Mio.t auf 580,1 Mio.t an. Hintergrund sind v.a. positive Nachrichten zur Sojaernte in Brasilien und Argentinien. Die Ernte in Brasilien wurde um 1 Mio.t auf 131,1 Mio.t nach oben korrigiert. Auch die Ernte in Argentinien erfuhr eine Aufwärtskorrektur von 1 Mio.t auf zwischenzeitlich 54 Mio.t. In Summe bleiben aber auch in der Märzschätzung die Gesamt-Ölsaatenbilanz, die Soja- und auch die Rapsbilanz leicht im Minus. Aber das Defizit verkleinerte sich gegenüber der Februarschätzung um rund 3 Mio.t auf minus 12,4 Mio.t. Vor diesem Hintergrund, begleitet durch eine Entspannung bei der Palmölversorgung, gerieten die Ölsaatenkurse weltweit unter Druck. Raps an der EURONEXT in Paris fiel unter die 370 €/t-Marke, Soja an der CBoT fiel deutlich unter die 900 US-Cent/bushel-Marke.

© Werner Schmid, LEL Schwäbisch Gmünd

Download: USDA Analyse (Power point, ca. 6 MB)

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